Beim gesunden Menschen beruht Übergewicht meist auf falschen Essgewohnheiten und Bewegungsmangel. Der Sport unserer Vorfahren war die oft sehr schwere, abwechslungsreiche körperliche Arbeit mit viel Bewegung.
Früher mussten die Menschen fast alles mit Muskelkraft und eigener Bewegung (laufen) erledigen. Heute ist davon kaum noch etwas übrig, so dass es zum akuten Bewegungsmangel kommt.
Was wir heute mehr tun als früher, ist fetter und oft auch ungesünder essen. Viele Krankheiten, Schmerzen und Gebrechen haben hier und beim Bewegungsmangel ihre Ursachen.
Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass Sport und Fitness, besonders Joggen oder Laufen, einen Ausgleich schaffen kann. Es muss ja nicht gleich der Dodentocht Totenkopfmarsch über 100 Kilometer sein. Wenn dazu noch gesunde Ernährung kommen, dann kann vielen Erkrankungen, Übergewicht und Leiden vorgebeugt werden. Wenig sinnvoll sind die oft angepriesenen kurzfristigen Diäten und Fastenkuren. Der kurze Erfolg einer solchen Diät wird durch den Jo Jo Effekt in der Regel wieder kompensiert und oft verschlechtert.
Auch wenn schon bestimmte Krankheiten, wie Übergewicht, oder erhöhter Blutdruck aufgetreten sind, kann durch eine dauerhafte Umstellung der Lebensgewohnheiten hier eine Linderung, ev. sogar eine Heilung erfolgt.
Wichtig ist dabei, dass dieses Vorhaben dauerhaft anhält, weil ein echter Erfolg nur dann erzielt wird, wenn die Ernährungsgewohnheiten für immer umgestellt werden und der Sport und Fitness wegen Bewegungsmangel auch regelmäßig betrieben wird. Hierzu gibt es gute Möglichkeiten, sich in einem guten Fittnesstudio und deren Fitnessgeräte, oder Reha Zentrum von ausgebildeten Trainern und Therapeuten Anleitung und Hilfe zu holen, die dann natürlich im täglichen Leben umgesetzt werden muss.
Ein guter Ausgleich für Bewegungsmangel ist das Nordig Working. Es ist auch für ältere Menschen gut geeignet. Durch das gehen mit den Stöcken wird der Körper vielseitig schonend belastet, viel Kalorien werden verbraucht und oft ist auch der Spaß in der Natur zu gehen dabei.
Seit 2007 macht der neue, aus dem Kundalini Yoga abgeleitete Breathwalk immer mehr Furore. Breathwalk schärft die Aufmerksamkeit für den eigenen Körper und die Atmung. Die Atmung wird dadurch gleichmößiger und tiefer. “Der Rhythmus und die Art und Weise, wie wir atmen, beeinflussen unser Gehirn, das Nervensystem und die Muskeln. Wer schnell und flach atmet, verspannt und wird ängstlich. Ist der Atem tief und rhythmisch, singnalisiert das dem Körper Entspannung und Kraft”. So fasst der amerikanische Psychologe und Physiotherapeuten Dr. Gurucharan Singh Khalsa, einer der beiden Entwickler des Breathwalk, die Wirkungsweise zusammen.
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