Archiv der Kategorie ‘Diätarten‘

Bei einer Diät auf die Einnahme von genügend Eiweiß achten

Mittwoch, den 21. Januar 2009

EiweißViele Menschen sind von Übergewicht betroffen und versuchen, durch die Einhaltung einer Diät, ihr Gewicht zu reduzieren. Wichtig bei einer Diät ist es, darauf zu achten, dass dem Organismus genügend Eiweiß zugeführt wird, da es sonst zu unerwünschten Nebenwirkungen bei der Gewichtsabnahme kommen kann.

Eiweiß brauchen wir, um unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten. Eiweiß ist ein unentbehrlicher Bestandteil jeder Körperzelle. Bekommt der Körper zu wenig Eiweiß, sinkt die Widerstandskraft gegenüber Infektionskrankheiten, und auch Haarausfall, Muskelschwäche und in schlimmen Fällen sogar der so genannte „Hungerbauch“ können die Folge sein.

Wird während einer Diät zuwenig Eiweiß gegessen, holt sich der Organismus dieses notwendige Element unter anderem aus den Muskeln, in den sich körpereigene Eiweißdepots befinden. Das hat zur Folge, dass die Muskulatur abnimmt und die Muskeln schwächer werden.
Wer abnehmen will, muss auf jeden Fall verhindern, dass sich seine Muskeln zurückbilden. Denn in ihnen wird das Fett verbrannt, das man ja durch eine Diät verlieren möchte. Je weniger Fett die Muskeln verbrennen, desto niedriger ist der Kalorienbedarf eines Menschen. Und wer nur wenige Kalorien verbraucht, hat es natürlich um so schwerer, abzunehmen.

Eine ausgewogene Reduktionskost sollte also unbedingt so viel hochwertiges Eiweiß enthalten, wie der Körper benötigt. Der tägliche Bedarf eines Erwachsenen beträgt etwa 0,8 g je kg Körpergewicht. Kinder, Jugendliche und Schwangere haben dagegen einen erhöhten Bedarf, und auch Kraftsportler brauchen mehr Eiweiß als der Durchschnitt der Bevölkerung, da aufgrund von Eiweiß Muskelaufbau begünstigt wird.

Bei einer Diät sollte man Eiweißlieferanten bevorzugen, die nur wenig Fett enthalten. Empfehlenswert sind Milch und Milchprodukte, wie Joghurt, Quark und Käse. Auch Fisch und mageres Fleisch liefern hochwertiges Eiweiß.

Die Glyx-Diät

Mittwoch, den 21. Januar 2009

Grüner Apfel Glyx DiätDie Glyx-Diät unterscheidet Lebensmittel nach ihrem glykämischen Index, auch GI genannt. Die übliche Unterscheidung nach Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratanteil sowie das reine Kalorienzählen sind für die Glyx-Diät unerheblich. Geprägt wurde der Begriff Glyx vor 10 Jahren. Eine Ernährung gemäß der Glyx-Methode eignet sich nicht nur für eine Entfettungskur oder als Tipps zum Abnehmen, sondern auch für eine langfristige Ernährung.

Der glykämische Index bewertet Nahrungsmittel danach, wie stark sie die Bildung von Blutzucker anregen. Dieser nämlich hat Einfluss auf die Insulinproduktion im Körper und ist somit ein wichtiger Indikator für Diabetes. Gute Nahrungsmittel haben nach dieser Bewertung einen niedrigen glykämischen Index. Der Körper kann sie nicht so schnell verdauen, der Blutzuckerspiegel steigt nur langsam.

Schlechte Nahrungsmittel sind laut Glyx alle diejenigen, die sehr kohlenhydrathaltig sind. Sie werden im Körper besonders schnell zu Zucker umgewandelt und führen zu einem raschen Insulinausstoß. Insulin hat die Aufgabe, Blutzucker abzubauen. Geschieht das sehr schnell, entsteht auch rasch wieder ein erneutes Hungergefühl. Der gefürchtete Kreislauf von Diät, gesund Abnehmen und erneutem Zunehmen wird beschleunigt.
Anfangs wurde der glykämische Index nur bei Diabetikern berücksichtigt. Heute weiß man, dass es sich dabei um ein probates Mittel handelt, um sich dauerhaft richtig und gesund zu ernähren und abzunehmen.

Einen positiven glykämischen Index haben Nahrungsmittel wie frisches Obst und Gemüse, aber auch Nudeln, Vollkornbrot und viele Milchprodukte. Reis, Weißbrot und Kartoffelpüree sind hingegen weniger empfehlenswert.
Dies genau ist auch die Kritik, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung an der Glyx-Diät hat. Sie moniert, dass die Art der Zubereitung der Lebensmittel keine Berücksichtigung findet. Diese jedoch habe großen Einfluss darauf, wie wertvoll ein Nahrungsmittel für unseren Körper ist. Auch die absolute Fett- und Kalorienmenge, die dem Körper zugeführt wird, sei durchaus mitentscheidend für Übergewicht, Diabetes und Arteriosklerose.

Die Logi-Methode

Mittwoch, den 21. Januar 2009

ZuckerDie Logi-Methode ist bekannt geworden durch die Glyx-Diäten, die sich an dem glykämischen Index von Nahrungsmitteln orientieren.

Die Logi-Methode wird insbesondere bei der Behandlung von übergewichtigen Kindern angewandt. Ziel ist es, eine gesunde Ernährung ohne Hungergefühl zu vermitteln. Dazu werden besonders Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index GI verwendet. Das sind Nahrungsmittel, die nur langsam zu einem Anstieg des Blutzuckers im Körper führen und damit auch nur wenig Insulin produzieren. Je länger der Abbau des Blutzuckers durch Insulin dauert, umso länger bleibt ein erneutes Hungergefühl aus.

Der seit 2003 neu angepasste Logi-Index führt dieses Programm weiter und bewertet Lebensmittel nicht nur nach niedrigem Blutzucker, sondern gleichzeitig nach ihrem niedrigem Insulinspiegel. Die Logi-Methode versteht sich mehr als Ernährungsphilosophie denn als Diät.

Dazu verwendet sie die bekannte Logi-Pyramide. Diese Pyramide besteht aus vier verschiedenen Stufen, die ähnlich wie übliche Ernährungspyramiden Stellenwert und erlaubten Anteil der unterschiedlichen Nahrungsmittel veranschaulichen. Obst, Gemüse, Salate und Pflanzenöle sind die Basis der Ernährung. Sie sättigen langsam und lange und regen so den Stoffwechsel im Körper an. Mageres Eiweiß wie beispielsweise Geflügel, Fisch, Eier oder Hülsenfrüchte befinden sich auf Stufe 2 der Logi-Pyramide. Es folgen Vollkornprodukte und an der Spitze ausgemahlenes Mehl und Süßwaren. Von beiden sollte man so wenig wie möglich zu sich nehmen. Ihre glykämische Last erhöht den Blutzuckerspiegel und damit den Insulinausstoß und belastet so den Körper.

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Vorteil der Logi-Methode ist, dass bei einer Ernährung gemäß der Logi-Pyramide starke Blutzucker- und Insulinschwankungen vermieden werden. Es treten weniger Hungergefühle auf. Der Konsum fett- und zuckerhaltiger Lebensmittel sinkt.

Die Logi-Methode eignet sich nachweislich nicht nur für Diabetiker und Gichterkrankte, sondern auch für alle Gesunden als dauerhafte Ernährungsmethode.